Was ist ein Interpreter

Aufrufe: 214     Aktiv: 09.12.2023 um 20:27

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Insofern verstehe ich es so: Der Interpreter hat einen Quellcode und dieser wird dann, sobald man es ausführt, Zeile für Zeile in Maschinensprache umgewandelt. Stimmt das so? Bin mir etwas unsicher.

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Hallo bedoneg, ja, das stimmt so. Ein Interpreter wandelt den Quellcode zur Laufzeit in den benötigten Maschinencode um. Das hat den Vorteil, dass man während der Entwicklung seinen Programmablauf schnell sehen und Fehler sofort korrigieren kann. Ein Compiler erzeugt statischen Code. Bedeutet, dass das Programm fix und fertig erstellt wird und dann zur Laufzeit nicht geändert werden kann. Wenn man hier einen Fehler entdeckt muss das Programm korrigiert und neu generiert werden. Klassische Interpretersprachen sind z.B. BASIC (gibt schon seit 1964) und JAVA Script (seit 1995). Klassische Compilersprachen sind z. B. FORTRAN, COBOL PASCAL und C. Als die Rechenleistung von Computern noch nicht so üppig war wie heute hat man – so beides verfügbar war – das Programm mit dem Interpreter entwickelt (Programm war dann langsam) und wenn es fehlerfrei war dann durch den Compiler gejagt damit es schneller wurde. Gerne gemacht mit C64ern und Apple IIe’s. Bei den heute zur Verfügung stehenden Rechenleistungen spielt der Unterschied in der Ablaufgeschwindigkeit des Programms eine eher untergeordnete Rolle. Ausführliche Beschreibungen findest du u.a. auch bei Wikipedia. Gruß jobe

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Vielen dank, sehr verständlich!

  ─   bedoneg 09.12.2023 um 20:27

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